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Stoßwellentherapie in Ratingen

Chronische Sehnenreizungen, hartnäckige Verkalkungen oder anhaltende Schmerzen am Bewegungsapparat – die Stoßwellentherapie bietet eine bewährte, nicht-invasive Behandlungsmöglichkeit, die ohne Operation oder Medikamente auskommt. In unserer orthopädischen Praxis in Ratingen setzen wir die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) gezielt ein, um Schmerzen zu lindern, Heilungsprozesse anzuregen und Ihre Beweglichkeit wiederherzustellen.

Die Behandlung ist besonders wirksam bei Beschwerden, die auf konservative Maßnahmen wie Physiotherapie oder Ruhigstellung nicht ausreichend ansprechen. Mit gezielten energiereichen Schallwellen werden betroffene Gewebebereiche stimuliert, Verkalkungen aufgelöst und die Durchblutung verbessert – für eine nachhaltige Schmerzreduktion und schnellere Regeneration.

Wann kommt die Stoßwellentherapie zum Einsatz?

Die Stoßwellentherapie hat sich bei einer Vielzahl orthopädischer Beschwerden bewährt. Zu den häufigsten Anwendungsgebieten in unserer Praxis in Ratingen gehören:

  • Fersensporn (Plantarfasziitis): Chronische Schmerzen an der Fußsohle oder Ferse, oft morgens besonders stark
  • Tennisarm (Epicondylitis lateralis): Schmerzen am äußeren Ellenbogen durch Überlastung der Strecksehnen
  • Golferarm (Epicondylitis medialis): Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens
  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea): Schmerzhafte Kalkablagerungen in der Schultersehne
  • Achillessehnenentzündung (Achillodynie): Chronische Reizung oder Entzündung der Achillessehne
  • Patellaspitzensyndrom (Jumper’s Knee): Schmerzen an der Kniescheibensehne, häufig bei Sportlern
  • Schleimbeutelentzündung (Bursitis): Entzündliche Reizung der Schleimbeutel, z. B. an Schulter oder Hüfte

Die Therapie eignet sich besonders für Patienten, bei denen bisherige konservative Behandlungen wie Physiotherapie, entzündungshemmende Medikamente oder Ruhigstellung keine ausreichende Besserung gebracht haben.

Wie funktioniert die Stoßwellentherapie?

Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie werden energiereiche Schallwellen von außen auf die betroffene Körperregion übertragen. Diese mechanischen Impulse dringen tief ins Gewebe ein und entfalten dort ihre heilende Wirkung:

  • Schmerzlinderung: Schmerzrezeptoren werden desensibilisiert, die Schmerzwahrnehmung nimmt ab
  • Durchblutungsförderung: Die lokale Durchblutung wird angeregt, Stoffwechselprozesse verbessern sich
  • Geweberegenerierung: Heilungsprozesse werden aktiviert, geschädigtes Gewebe kann sich regenerieren
  • Kalkauflösung: Verkalkungen (z. B. bei Kalkschulter) werden mechanisch zertrümmert und vom Körper abgebaut
  • Entzündungshemmung: Chronische Entzündungsprozesse werden unterbrochen

Die Behandlung erfolgt ambulant in unserer Praxis und dauert je nach Beschwerdebild zwischen 5 und 15 Minuten. In der Regel sind 3 bis 5 Sitzungen im Abstand von etwa einer Woche erforderlich, um eine nachhaltige Besserung zu erzielen.

Ablauf der Behandlung in unserer Praxis in Ratingen

  1. Erstgespräch und Diagnostik: Wir klären Ihre Beschwerden, führen eine körperliche Untersuchung durch und prüfen, ob die Stoßwellentherapie für Sie geeignet ist.
  2. Behandlungsplanung: Gemeinsam legen wir fest, wie viele Sitzungen notwendig sind und in welchen Abständen diese stattfinden.
  3. Durchführung: Die betroffene Region wird lokalisiert und mit dem Stoßwellengerät behandelt. Die Impulse können als leichtes Druckgefühl oder Kribbeln wahrgenommen werden – eine Betäubung ist in der Regel nicht notwendig.
  4. Nachbehandlung: Nach der Sitzung können Sie Ihren Alltag normal fortsetzen. Sportliche Belastungen sollten für einige Tage reduziert werden.

Für wen ist die Stoßwellentherapie geeignet?

Die Behandlung eignet sich für Patienten mit chronischen Beschwerden, die:

  • auf bisherige konservative Therapien nicht ausreichend angesprochen haben
  • eine Operation vermeiden möchten
  • schnell wieder schmerzfrei und belastbar sein möchten

Nicht geeignet ist die Stoßwellentherapie bei:

  • Akuten Infektionen im Behandlungsbereich
  • Blutgerinnungsstörungen oder Einnahme blutverdünnender Medikamente
  • Schwangerschaft
  • Tumorerkrankungen im Behandlungsgebiet

In einem persönlichen Gespräch klären wir, ob die Therapie für Sie infrage kommt.

Stoßwellentherapie (Shock wave therapy)